Revision

Rahmen und Achsen

Am Rahmen montierten wir den Batteriekasten für den elektrischen Strom der Beleuchtung. Die Heizkabel und die Steckdosen für die Heizung Stammnetz wurden am Geländer montiert. Die Übergangsbleche wurden neu angefertigt und grösser gemacht.

Die Achsen und ihre Gleitlager waren alle in Ordnung. An einer Achse montierten wir eine Erdungsbürste, damit die Gleitlager nicht von Kriechströmen beschädigt werden..

 

Die Revision des Kastens

Der Kastengerippe

Der Kastengerippe war in Ordnung so mussten wir die Aussenbleche nicht entfernen. Im unteren Teil des Kastens innen von den Fenstern abwärts montierten wir querverleimte Platten an das Kastengerippe. Dadurch erreichten wir noch eine gewisse Stabilität an den Kasten.

Die Verstärkungswand in der Mitte des Wagens

Das Dach

Das Dach war noch in einem einwandfreien Zustand. Innen wurde es geschliffen und weiss gestrichen. Als das Dach fertig gestrichen war montierten wir innen noch die Dachlüfter.

Das schleifen des Decken Täfers

Die weiss gestrichene Decke

Decke mit Lüfter

Die Bänke und Tische

Die Bänke und Tische wurden komplett neu angefertigt. Sie wurden im Wagen so angeordnet, dass auf jeder Seite vier Tische montiert wurden und in der mitte des Wagens bleibt ein Durchgang. Nach der Lackierung der Tische und Bänke wurde eine spezielle plastifiezierte Folie von 3M aufgeklebt. Diese Folie verhindert das abrutschen der Gläser bei 70 Promille Strecken.

Bänke in Arbeit

Tische in Arbeit

Ein Teil der Tische und Bänke ist eingebaut

Die Kücheneinrichtung

Zwischen dem Office und dem anderen Abteil wurde eine offene Zwischenwand eingebaut. Diese verstärkt das Dach zusätzlich und trennt die Küche mit den Tischen und Bänken ab. Die Küche wurde so konstruiert, dass unten beidseitig Kästen angefertigt wurden für die Unterbringung von Getränken und Geschirr. Oben ergab sich ein schöne Ablagefläche. Unter der Decke wurden zusätzliche Kästen montiert wo man kleinere Sachen versorgen kann.

Auf der einen Seite wurde ein Gasherd eingebaut
 
Auf der anderen ein Waschtrog

Die Vertäferung

An den Stirnwänden wurden neue Täferbretter montiert und die dazugehörenden Leisten. Da unter den Fensterkanten die Täferung nicht mehr vorhanden war, montierten wir verleimte Sperrholzplatten. Das ganze wurde geschliffen und dann lackiert.

Die Vertäferung an der Stirnwand

Die Sonnenstoren

Die Sonnenstoren waren alle noch vorhanden. Wir bauten die Messingstangen und ihre Halterungen aus und polierten sie. Dann wurde das ganze wieder zusammengebaut.

Die Sonnenstoren im offenem Zustand

Die Sonnenstoren im geschlossenen Zustand

Die Lüfter innen

Die Originalen Innenlüfter waren noch alle vorhanden. Ein Lüfter wurde ausgebaut und so konnten wir neue Messinglüfter nachbauen lassen. Später waren wir froh um die Lüfter, da im BC 110 keine mehr vorhanden waren. Die Lüfter sind funktionsfähig wieder eingebaut worden.

Innerer Lüfter aus Messing

Die Heizung

Da der Wagen am Bernina und auf dem Stammnetz eingesetzt werden soll, bauten wir eine Heizung für den Bernina und eine für das Stammnetz ein.

Die Heizkörper für den Wagen

Die elektrische Heizung Bernina

Am Bernina sind die Heizungsleitungen unter dem Dach auf den Plattformen montiert. Wir führten die 1000 Volt Kabel über Schmelzsicherung und speziellen Schaltern auf die Heizkörper.

Die Steckdose und der Heizkabel für die Bernina Heizung 1000 Volt Gleichstrom

Die elektrische Heizung Stammnetz

Am Stammnetz sind die Heizleitungen unten an den Plattformen angebracht. Wir führten die 300 Volt Kabel von den Steckdosen unter den Wagen in das Innere des Wagens. Auch da wurden Schmelzsicherungen und Schalter für das ein und ausschalten der Heizung angebracht. Dann wurden die Heizkörper angeschlossen.

Die Steckdose für den Heizkabel Stammnetz

Der Heizkabel für die Heizung Stammnetz

Im Wagen innern müssen die Heizungsschalter je nach Strecke eingeschaltet werden, sonst heizt es im Wagen nicht, da die zwei Heizungsarten von einander getrennt sind.

Die Beleuchtung

Die Lampen

Auf jedem Tisch wurde eine Tischlampe montiert. An der Decke montierten wir drei Lampen innen und je eine auf den Plattformen. Im Office wurden Spots montiert damit diejenigen die dort arbeiten müssen auch genug Licht haben.  

2 Lampen wurden an den Stirnwänden angebracht

Auf jeder Plattform befindet sich eine Deckenlampe

Auf jedem Tisch befindet sich eine Lampe

Die Deckenlampen geben gutes Licht für das Service Personal

Die Batterie

Die ganze Beleuchtung wird von einer starken 12 Volt  Batterie gespiesen. Es wurde ein Ladegerät eingebaut, damit ab 230 Volt Festnetz die Batterie aufgeladen werden kann.

Der Batteriekasten offen mit der 12 Volt Batterie

Der Batteriekasten im geschlossenem Zustand

Der Antrieb für die Batterieladung

Damit die Batterie auch während der Fahrt geladen wird, bauten wir unten am Rahmen ein Gerüst. Auf der Achswelle wurde ein Rad mit zwei Rillen montiert. Zwei Dopplelriemen verbinden die Übersetzungswellen im Gerüst die mit dem Alternator verbunden sind. Vom Alternator aus wird dann die Batterie aufgeladen.

Kompletter Alternator antrieb für die Batterieladung

Der Schaltkasten

Im Wagen innern an der Stirnwand bauten wir für die Beleuchtung einen einfachen Steuerkasten. Damit nicht zuviel Batterie verbraucht wird gab es vier verschiedene Schalter. Ein Schalter ist für die Plattformbeleuchtung die immer eingeschaltet werden muss, wenn man Strecken mit Tunnels oder in der Nacht unterwegs ist. Ein Schalter ist für die Deckenbeleuchtung, einen für die Tischlampen und einen für die Office Beleuchtung.

Die 2 Schalter schwarz oben sind für die Heizung Stammnetz

Die 3 Schalter schwarz unten sind für die Heizung Bernina

Die 4 Schalter weiss sind für die Beleuchtung des Wagens